Aktuelle Termine
Erste Bremer Winterschool "Global Disaster Management"
Vom 22. - 25. Februar 2012 findet die erste Bremer Winterschool "Global Disaster Management"
als Weiterbildungsangebot für Pflegekräfte in der
humanitären Hilfe statt. Hintergrund ist ein weltweit steigender
Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften in der humanitären
Hilfe. Genaue Informationen wie auch das Programm entnehmen sie bitte
dem Flyer.
Aktuelle Neuerscheinungen:
- Ausbildung für die Gesundheitsversorgung von morgen
- Kooperation der
Gesundheitsberufe. Qualität und Sicherstellung der zukünftigen
Gesundheitsversorgung.
Hiermit möchten wir Sie über das Erscheinen zwei
interessanter Publikationen hinweisen, die aus der Arbeit des
Sonderbereichs„Zukunftsfragen der Gesundheitsversorgung“ der Robert Bosch
Stiftung entstanden sind:
(1) Robert Bosch Stiftung (Hrsg.) (2011): Ausbildung für
die Gesundheitsversorgung von morgen. Stuttgart: Schattauer
(2) Robert Bosch Stiftung (Hrsg.) (2011): Kooperation der
Gesundheitsberufe. Qualität und Sicherstellung der zukünftigen
Gesundheitsversorgung. Memorandum. Eigenverlag
Den Text des Memorandums sowie weitere Informationen finden
Sie unter: www.bosch-stiftung.de/zukunftsfragendergesundheitsversorgung
Beide Veröffentlichungen begründen, dass
Kooperationsbereitschaft zwischen den Gesundheitsberufen, Interprofessionalität
sowie interdisziplinäre Lehr- und Lernangebote einen wichtigen Beitrag zur
Sicherstellung, Qualität und Effizienz der zukünftigen Gesundheitsversorgung
leisten.
Mit diesen Veröffentlichungen möchte die Robert Bosch
Stiftung die für das Gesundheitswesen Verantwortlichen zur Diskussion einladen
und zur Klärung beitragen, welche „Weichen gestellt“, welche Maßnahmen
ergriffen und welche rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen
geschaffen werden müssen, um die Ziele erreichen zu können.
Ankündigung: 13. Fachgespräch des Alumninetzwerk "Pflege braucht Eliten e.V."
am 15. Und 16.09.2011 in Poznan (Polen)
Das 13. Fachgespräch wird in Poznan (Polen) stattfinden und vor
allem grenzüberschreitende Fragestellungenen und Theme wie
Versorgung, Ausbildung und Studium in den Fokus nehmen. Näheres
finden Sie nachfolgend:
Einladung
Anmeldung
Programm
Veranstaltungsankündigung: "Pflege trifft Kunst: Die Untoten, Life Sciences & Pulp Fiction. Kongress und Inszenierung"
12.-14-Mai 2011, Kampnagel Hamburg
Weitere Informationen: www.untot.info
Durch die moderne Biomedizin wird die Trennlinie
zwischen Leben und Tod undeutlicher. Die gewohnte
Kommunikation mit Menschen in veränderten
Bewusstseinszuständen wie Koma, Wachkoma oder auch
im Sterbeprozess stößt an ihre Grenzen. Die
Veranstaltung "Die Untoten" der Kulturstiftung des Bundes
sondiert, wie dieses "neue" oder "verlängerte" Leben
beschrieben und betrachtet werden kann. In Vorträgen,
Dialogen und Präsentationen treffen Natur- und
Geisteswissenschaftler, Künstler und Pflegende aufeinander.
Zur Vertiefung einzelner
Themen werden Workshops angeboten.
Dr. Oliver Tolmein, Fachanwalt für Medizinrecht
Sterbehilfe, Sterbebegleitung und Ermutigung zu leben
Do. 12.05.2011, 10-13 Uhr
In dem Workshop wird diskutiert, welche Rolle Pflege und Assistenz
gegenwärtig in der letzten Lebensphase spielen. Ist die hochemotionale
Diskussion um Sterbehilfe nicht viel zu oft nur ein Plädoyer für den
schnellen Tod? Das Recht auf Hilfe zum Sterben erfordert ein Recht auf
gute Pflege und intensive Schmerzbehandlung unheilbar Kranker. Welchen
Sinn machen Entwicklungen wie der Pflege-TÜV? Kann es evidenzbasierte
Pflege geben? Und vor allem: Wodurch muss sich eine Alternative zur
aktuellen Entwicklung in der Gesundheits- und Pflegepolitik, die durch
Ö¬konomisierung, Rationalisierung und die Rückverlagerung ins Ehrenamt
gekennzeichnet ist, auszeichnen?
Prof. Dr. Petra Gehring, Philosophin
Wachkoma: Kleine Zeichen oder keine Zeichen? Nachdenken über den Umgang
mit einem Zustand.
Sa. 14.05.2011, 10-13 Uhr
Der Workshop wendet sich in erster Linie an Personen, die mit
Wachkomapatienten Erfahrung gemacht haben - sei es in beruflichem
Zusammenhang, sei es als Angehörige oder in einer anderen begleitenden
Rolle. Wachkoma ist ein Zustand, der in mehrfacher Hinsicht auf der
Grenze normaler Krankheitszustände liegt: Er ähnelt einer
Bewusstlosigkeit, ist aber keine. Er nimmt kaum eine oder keine
vorhersagbare Entwicklung. Er kann sehr unterschiedlich lang dauern. Und
er kann auch unterschiedlich enden: mit dem Tod, in manchen Fällen aber
auch durch ein Erwachen. Mit der Frage "Kleine Zeichen oder keine
Zeichen?" setzt das gemeinsame Nachdenken bei einer Grundüberlegung ein,
die den Umgang mit Wachkomapatienten bestimmt: Wie und wo ist noch
Kommunikation möglich bzw. wie geht man mit der Erfahrung um, dass ganz
ungewiss ist, ob Verständigung überhaupt noch funktioniert? Ziel des
Workshops ist ein strukturierter Erfahrungsaustausch.
Die Veranstaltung ist über den DBfK als Fortbildungsmaßnahme anerkannt.
Eine Anmeldung für die Workshops ist
erforderlich, die Teilnahmegebühr beträgt 10Euro.
Anmeldung unter workshop@untot.info oder 030/57 70 68 96.
12. Fachgespräch des Alumninetzwerk "Pflege braucht Eliten e.V."
Das 12. Fachgespräch des Alumni-Netzwerkes fand
am 04. 02. 2011 in der Bosch-Repräsentanz, Berlin, statt.
Das zentrale Thema dieses Fachgespräches war die Frage
zukünftiger Versorgungsszenarien insbesondere in der Pflege
älterer Menschen und ging dabei auch auf den drohenden
Fachkräftemangel in der Pflege ein.
Die Vorträge können unter folgenden Links aufgerufen werden:
Zukünftige
Versorgungsszenarien in der Pflege. Herausforderungen,
Entwicklungen, Prognosen. Prof. Dr. Stefan Görres,
Universität Bremen
Aktuelle pflegepolitische Entwicklungen. 2011 ein Jahr der Pflege? Andreas Westerfellhaus, Deutscher Pflegerat e.V.
Szenarien einer zukünftigen Versorgungslandschaft. Delphi-Studie 2010. Studentisches Projekt
Trainee-Programm
II Pflege und Therapie. Eine Vorstellung des Trainee-Programms am
Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart. Christiane Schlüter,
Daniela Weber
Newsletter 01/11 des Alumni Netzwerk erschienen
Sie können den Newsletter hier herunterladen.
11. Fachgespräch des Alumni-Netzwerk
"Pflege braucht Eliten e. V."
Das Alumni Netzwerk „Pflege braucht Eliten“ e.V. traf sich
am 1./2. Juli 2010 in Groningen/NL zum 11. Fachgespräch zum Thema „Medizin und
Pflege in einem Boot – Entwicklungen und Modelle einer neuen Partnerschaft“.
Die Ehrenmitgliedschaft erhielt Frau Prof. Dr. Petrie F. Roodbol, University
Medical Center Groningen (rechts), überreicht durch den 1. Vorsitzende Prof.
Dr. Stefan Görres (Universität Bremen, links) und Katja Kummer, Beisitzerin (Charité Berlin, mitte).

Das Programm kann hier eingesehen werden.
Die Vorträge können unter den folgenden Links aufgerufen werden:
“Pflege
(Wissenschaft)” und Medizin in den Niederlanden: Stand und Perspektiven. Prof.
Dr. Petrie F. Roodbol, UMCG, Groningen.
European Medical
School, Klinikum Oldenburg. Rudolf Mintrop, Klinikum Oldenburg,
Geschäftsführer.
Postbachelorstudium
in Medizin und Pflege. Elsbeth ten Have, UMCG, Wenckebach
Institute, Groningen.
Pflege
zwischen Delegation und Selbstverabtwortung: Aktueller Diskussionsstand in
Deutschland. Gertrud Stöcker, DBFK, Berlin.
Ärzteausbildung
aus Sicht der Gesundheitsfachberufe in Deutschland. Prof. Dr. Uta Gaidys,
Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg.
Die
Bedeutung des Berufsbilds -Advanced Nurse Practitioner- für das Verhältnis Medizin
und Pflege. Karin Feicke, UMCG, Groningen.
Interpersonal emotions and citizenship behaviour
between nurses and medical students. Prof. Dr. Erick Ritzschel, University of Groningen.
Projekt: Kooperation Pflege – AllgemeinmedizinerInnen.
ThomasFoth, AKG Bremen
Mitteilungen
aus der Robert Bosch Stiftung: Interdisziplinarität am
Robert-Bosch-Krankenhaus. Beispiel Schmerzmanagement. Sonja Feige Robert Bosch
Krankenhaus, Stuttgart.
Stellenausschreibungen: Schulleiter für Berufsfachschulen für Altenpflege
Aktuell werden an folgenden Standorten Schulleiter an Berufsfachschulen für Altenpflege gesucht:
Berlin
Chemnitz
Dresden
Erfurt
Hamburg
Leipzig
10. Fachgespräch des Alumninetzwerks Pflege braucht Eliten
Am 11. Dezember 2009 fand in Berlin das 10.
Fachgespräch des Alumninetzwerk Pflege braucht Eliten zum Thema
"Steuerung von Versorgungsprozessen durch Pflegende" statt.
Weitere Informationen:
Einladung
Programm
Vorträge:
Dr. Margarete Reinhart: Sollen und können Pflegende steuern? Statement des DBfK (20KB)
Susanne Stern: ProPatient- Optimierung der Prozesse in Normalpflegestationen (1,5MB)
Prof. Dr. Stefan Görres: Steuerung von Versorgungsprozessen durch Pflegende - Einführung in das Thema - (348KB)
Treutlein: Steuerung des stationären Aufenthaltes durch Pflegende am
UKE Hamburg: Vision und Realität (1,21MB)
Karl Friederich Schmerer: Pflegevernetzung am Beispiel Chemnitz (3,17MB)
Das Protokoll steht
Mitgliedern jetzt im Bereich "intern" zum Download zur
Verfügung.
The 11th European Doctoral Conference in Nursing Science
– EDCNS 2010 –
Dear colleagues, dear Professors
We are glad to send you the 1st announcement for the 11th European
Doctoral Conference in Nursing Science (EDCNS) which will be held on
17-18 September at the Charité – Universitätsmedizin
Berlin, Germany this year.
It is a conference for doctoral students all over Europe organised by
members of the PhD-Program “Nursing Science”, which is a
common program of the Charite-Universitätsmedizin Berlin
(Germany), the Universiteit Maastricht (The Netherlands) together with
the Medizinische Universität Graz (Austria).
The conference provides the opportunity:
• to meet and build contacts with colleagues all over Europe
• to present a research project as part of his or her thesis
• to share experiences and information in the area of nursing research
• to learn what is currently happening in nursing science in Europe
• to meet the profs
Further information about the conference will be available soon on the conference website
http://www.unimaas.nl/edcns/
All PhD-students in Nursing Sciences, professors and other Nursing or
Health Science Faculty staff are very welcome to join the conference.
Please spread this information to your colleagues! Thank you!
We would appreciate to meet you in September 2010 in Berlin.
With kind regards
On behalf of the organisational team
Doris Wilborn
Tel. 0049-(0)30-450529055
Fax 0049- (0)30-450529900
Mail:
edcns@charite.de
edcns@zw.unimaas.nl
Link zum Flyer
Newsletter erschienen
Soeben ist der erste Newsletter des Alumni Netzwerk Pflege braucht Eliten e.V. erschienen. Er lässt sich hier herunterladen.
Protokoll des 9. Fachgespräches des Alumni Netzwerks Pflege online
Das Protokoll des 9. Fachgespräches zum Thema Pflegewissenschaft und klinische Forschung, das vom 12.05.2009 bis 14.05.2009 an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität in Salzburg stattfand, steht
Mitgliedern jetzt im Bereich "intern" zum Download zur
Verfügung.
Neuwahl des Vorstandes
Im Juni 2008 wurde in Mainz der Vorstand des
Alumni Netzwerkes Pflege neu gewählt. Der Vorstand setzt sich nun
wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender
Prof. Dr. Stefan Görres
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Grazer Str. 4 28359 Bremen
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Curriculum Vitae
2. Vorsitzende
Prof. Dr. Renate Stemmer
Katholische Fachhochschule Mainz
University of Applied Sciences
Saarstr. 3 55122 Mainz
E-Mail: stemmer@kfh-mainz.de

Curriculum Vitae
Schatzmeister
Andreas Beirer
Klinikum Konstanz
Bodensee Bildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe
Luisenstr. 9 78464 Konstanz
E-Mail: andreas.beirer@klinikum-konstanz.de

Curriculum Vitae
Schriftführerin
Ethel Narbei
Akademie für Gesundheitsberufe
Frankenburgstr. 316 48431Rheine
E-Mail: e.narbei@mathias-spital.de

Curriculum Vitae
Beisitzerin
Katja Kummer
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Institut für Medizinische Soziologie
Luisenstraße 13
10117 Berlin
E-Mail: Katja.Kummer@charite.de

Curriculum Vitae
Protokoll des 8. Fachgespräches des Alumni Netzwerks Pflege online
Das Protokoll des 8. Fachgespräches zum Thema CASE Management und Pflegestützpunkte, das am 20.06.2008 an der
Katholischen Fachhochschule Mainz stattfand, steht
Mitgliedern jetzt im Bereich "intern" zum Download zur
Verfügung.
Harkness-Fellowships
Das Harkness Felloship Program ermöglicht künftigen
Führungskräften im Gesundheitswesen einen einjährigen
Aufenthalt in renommierten Praxis- und Forschungseinrichtungen in
den USA.
Weitere Informationen: Deutsch English
Stellenausschreibung: Professur im Fachgebiet Pflegewissenschaft
An
der Universität Bremen ist zum Sommersemester 2009 eine Professur im
Fachgebiet Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt klinische
Pflegeforschung zu besetzen.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Stellenausschreibung.
Protokoll des 7. Fachgespräches des Alumni Netzwerks Pflege online
Das Protokoll des 7. Fachgespräches zum Thema "Pflegeausbildung -
zukunftsfähig?" in Konstanz und Zürich steht
Mitgliedern jetzt im Bereich "intern" zum Download zur
Verfügung.
Liebe Robert-Bosch- Alumnis,
ich wende mich mit einer grossen Bitte an Sie.
Ruth Schröck und ich möchten ein vor langer Zeit
erschienenes Büchlein von Lisbeth Hockey (früher Uni
Edinburgh) mit dem Titel
„Nursing research: mistakes und misconceptions“ neu herausgegeben (Huber-Verlag).
Das Werk soll aktualisiert werden. Ruth Schröck drückt das so
aus:.....in einem Bändchen von leichtherzigen, doch
nützlichen Betrachtungen von und Informationen zu
„Fallstricken in der Pflegeforschung“ zu verarbeiten. Dazu
möchten wir Beispiele von Irrungen und Wirrungen deutscher
PflegewissenschaftlerInnen bekommen, die sich tatsächlich
zugetragen haben“.
Die Bitte ist nun, uns Geschichten, die Ihnen selbst widerfahren sind,
zu schicken. In anekdotischer Form auf max. etwa einer DinA4 Seite. Sie
können jede Phase des Forschungsprozesses betreffen, humorvoll,
ironisch, nachdenklich, bedauernswert, ausgefallen...von einem selbst
oder von anderen verursacht, mehr oder weniger folgenreich.
Auf Wunsch anonymisieren wir die Beiträge.
Ich bin sicher, dass der Kreis der Robert-Bosch-Alumnis eine Fundgrube
darstellt. Mir selbst sind während der Dissertation auch mehrere
Fallstricke entstanden...wobei natürlich auch Beispiele aus
anderen Zusammenhängen (nicht nur der Doktorarbeit)
willkommen sind.
An dem Text muss nicht lange gebastelt und gefeilt werden, ein kleiner Impuls genügt.
Bitte senden Sie uns die kleinen Beiträge bis Ende März 2008 an: zegelin@uni-wh.de.
Jeder einzelne Beitrag ist uns wichtig – der Dank sei gewiss.
Mit herzlichen Grüssen, auch von Ruth Schröck.....
Angelika Zegelin
Anhörung zum Pflegeweiterentwicklungsgesetz
Prof. Dr. Stefan Görres war anläßlich der
Anhörung zum Pflegeweiterentwicklungsgesetz im
Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages am 23.01.2008 als
Einzelsachverständiger zum Thema Beruferecht geladen.
Hier können Sie sein Statement nachlesen.
Strukturwandel im Gesundheitswesen - Neue Bedarfskonstellationen in der Pflegepraxis
Der Vortrag, den Prof. Dr. Martina Hasseler beim 7.
Fachgespräch des Alumninetzwerks Pflege gehalten hat, steht ab
sofort zum freien Download bereit.
7. Fachgespräch des Alumni Netzwerks Pflege
Das Alumni Netzwerk hatte anlässlich des 7.
Fachgesprächs zum Thema Pflegeausbildung – zukunftsfähig ? vom 6. bis 8.
Dezember 2007 nach Konstanz und Zürich eingeladen. Den Auftakt in den
Räumlichkeiten des Klinikum Konstanz – Bodensee Bildungszentrum bildeten zwei
Vorträge von Frau Prof. Dr. Martina. Hasseler, Hochschule Hamburg, und Frau
Gertrud. Stöcker, DBfK, zu neuen Bedarfen der Praxis und innovativen
Bildungskonzepten. Im Fazit konnte festgehalten werden, dass die Strukturen und
Inhalte der Aus-, Fort und Weiterbildung nicht in gleichem Maße der dynamischen
Entwicklung in der Praxis des Gesundheitswesens folgen. Dort werden inzwischen
andere und neue Bedarfe formuliert, die in der Ausbildung der Pflegefachberufe
nicht immer adäquate Antworten finden. Das hinterlässt temporäre Leerstellen,
die einen breiten Spielraum für eine Reihe anderer Berufe und manchmal auch
Rationalisierungsmaßnahmen lassen oder – wie das jüngste Beispiel des
Pflegeweiterentwicklungsgesetzes zeigt – auch im positiven Sinne für die
Weiterentwicklung der Pflegefachberufe hinsichtlich zusätzlicher
(heilkundlicher) Kompetenzen verursachend sein können und einen konstruktiven
und für die Professionalisierung wichtigen Niederschlag finden.
Am 7.12. stand ein Besuch des Careum
Bildungszentrums in Zürich auf dem Programm. Nach der Eröffnung der
Veranstaltung durch den Präsidenten, Herrn Hans Gut, wurden Einrichtung und
Konzept des Careum Bildungszentrums sowie Ergebnisse zur Evaluation in aller
Ausführlichkeit vorgestellt. Renate Schwarz-Govaers, beteiligt an der
Entwicklung des Curriculums, ergänzte
durch einen Beitrag zur Bedeutung subjektiver Theorien für das pflegerische
Handeln.
Das 7. Fachgespräch und der auch von der
Architektur her äußerst beeindruckende Rahmen des Careum waren hervorragende
Rahmenbedingungen, um zwei Ehrenmitgliedschaften des Alumni Netzwerk Pflege an
verdiente Persönlichkeiten zu verleihen. Für ihr langjähriges Wirken als
Mitherausgeberin der Zeitschrift „Pflege“ und ihr Engagement in den Bemühungen
um eine Reform der Psychiatrie in der Schweiz wurde Frau Anna Gogl, Frau
Gertrud Stöcker für ihr Engagement als DBfK-Vorstandsmitglied und zahlreiche
weitere Verdienste vor allem in der Weiterentwicklung der Pflegeausbildung
national und international geehrt. Schon im Jahr zuvor waren die ersten
Ehrenmitgliedschaften an Frau Prof. Dr. Ruth Schröck, Nestorin der Pflegewissenschaft
in Deutschland, Frau Dr. Almut Satrapa-Schill, Programmverantwortliche bei der
Robert Bosch Stiftung und seit Jahren unermüdlich in der Entwicklung der
Pflegewissenschaft und Pflegepraxis in Deutschland engagiert sowie Herrn Dr.
Willi Rückert, Kuratorium Deutsche Altershilfe, verliehen worden.
Auch der späte Abschluss des Tages konnte die
fast 40 TeilnehmerInnen begeistern angesichts des Vortrages von Frau Prof.
Silvia Käppeli, Universitätsspital Zürich, die einen interessanten Einblick in
ihre Arbeit bot und des Gesprächs mit Frau Anna Gogl zu ihren langjährigen
Erfahrungen mit der Herausgabe der Zeitschrift „Pflege“.
Am Samstag, 8.12., standen gesundheits- und
bildungspolitische Fragen im Vordergrund: Der
gesundheitspolitische Sprecher der CDU Baden-Württembergs, Andreas Hoffmann,
äußerte sich mit interessanten Hintergrundinformationen zum Thema
„Kompetenzverteilung zwischen den Berufen des Gesundheitswesens“, für den
verhinderten Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBfK, konnte Gertrud
Stöcker in kompetenter Weise die Eckpunkte des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes
vorstellen und die Konsequenzen für die Pflegeausbildung und –praxis ausloten.
Die ausgezeichnete Organisation durch das Alumni
Vorstandsmitglied Andreas Beirer, Leiter des Bodensee Bildungszentrums, schuf
den notwendigen Rahmen für Wohlbefinden und Lebensqualität der TeilnehmerInnen.
Das nächste Fachgespräch ist für das Frühjahr
2008 vorgesehen. Für alle Interessierten (auch Studierende) verweisen wir auf
die Möglichkeit der Mitgliedschaft und unsere Homepage www.alumninetzwerk-pflege.de .
Prof. Dr. Stefan Görres
Vorsitzender des Vorstands
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Aktuelle Info
Newsletter
Aktueller Flyer
Der Flyer des Alumni Netzwerk Pflege baucht Eliten e.V.
steht Ihnen hier im PDF-Format zur Verfügung.
Die Namen der aktuellen Vorstandsmitglieder wurden auf der Seite Kontakt bereitgestellt.
Anmeldeformular
Zur Aufnahme in den Alumni Netzwerk Pflegebraucht Eliten e.V.
find Sie hier.
Ein Formular zur Reisekostenabrechnung sowie die
Protokolle der vergangenen Mitgliederversammlung können Mitglieder
im Bereich "Intern" einsehen.
Pflegewelten zur Sprache gebracht
Den Bericht über die Schreibwerkstatt PFLEGE SCHREIBT 2006
organisiert, ausgerichtet und unterstützt vom „Alumni
Netzwerk Pflege braucht Eliten e.V.“ und der Robert Bosch
Stiftung find Sie hier.
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